Einzigartige Biotopvielfalt

Einzigartige Biotopvielfalt

Lebendiges Obstparadies

  • Wir wollen mit der Natur und nicht gegen sie arbeiten. Es gibt keine Pflanze und kein Tier das auf sich allein gestellt auf Dauer leben könnte und deshalb gibt es auch keine Pflanze und kein Tier, das ausschließlich nützlich oder schädlich ist. Aus dieser Erkenntnis heraus fördern wir in unserem Obstparadies alles Leben, schützen und erhalten wir sowohl den Schädling wie den Nützling, das Kraut wie das Unkraut.
  • Auf diese Weise gewinnen wir viele Millionen Mitarbeiter die tags und auch nachts für uns arbeiten. Sie sind dankbar dafür, dass wir ihnen günstige Lebensbedingungen schaffen und sie am Leben erhalten. Wir meinen mit unseren Mitarbeiter die Millionen von Ameisen, Bienen, Wespen, Ohrwürmer, Flor- und Schwebfliegen, Marienkäfer und Regenwürmer, Aber auch Eidechsen, Kröten, Igel, Mauswiesel, Hermelin, Fledermäuse und die ganze Vogelwelt von der Amsel bis zu den Raubvögel.
  • Es wird sich unter idealen Bedingungen im Lauf der Zeit eine Lebensgemeinschaft bilden, in der einer den anderen schützt und fördert und auch einer den anderen im Gleichgewicht hält, denn auch Fressen und Gefressen werden gehört in den Kreislauf der Natur.
  • Wenn wir auch nur eine einzige Gruppe innerhalb dieser Lebensgemeinschaft zerstören ist das ganze Gleichgewicht gestört und der Kreislauf funktioniert nicht mehr. Wenn man, wie es heute in der konventionellen Landwirtschaft laufend geschieht, mit Giften aller Art in diesen natürlichen Kreislauf eingreift, ist man gezwungen Jahr für Jahr immer mehr Gifte auszuspritzen. Ein natürliches Gleichgewicht zwischen „Nützling“ und „Schädling“ kann nicht mehr funktionieren, weil einzelne Tierarten vernichtet wurden.
    Das heißt für uns im Obstparadies: z.B. keine Herbizide (Unkrautvernichtungsmittel) und keine synthetische Spritzmittel

Blühendes Obstparadies

  • Unter den Halb- und Hochstämmen braucht das Gras nicht mit Unkrautvernichtungsmittel abgespritzt werden. Wenn nötig, wird vor allem bei Neupflanzungen und im Bereich der Beeren das Beikraut von Hand gejätet.
  • Vom Frühjahr bis in den Spätherbst blüht es. Manchmal sind es große Flächen mit Löwenzahn, Rot- und Weißklee, überwiegend aber kleine Blumenfarbtupfer. Es gibt Akeleien, Bärenklau, Beinwell, Borretsch, Dill, Disteln, Gänseblümchen, Herbstzeitlosen, Königskerzen, Kornblumen, Günsel, Lichtnelken, Lilien, Margeriten, Mohn, Nesseln, Schlüsselblumen, Schneeglöckchen Sumpfdotterblumen, Veilchen, Wiesenschaumkraut und viele andere Blumenarten.
  • Entlang der Anlagen sind unterschiedliche Hecken aus Rosen, Flieder und verschiedenen Sträucher angepflanzt.

Tiere im Obstparadies

  • In den Anlagen befinden sich viele Kleinbiotope: Bachufer, viele Teiche, Steinhaufen, Totholzzonen, alte Bäume mit Baumhöhlen beherbergen eine Vielzahl von Tierarten.
  • In unserer Anlage stehen das ganze Jahr 18 Bienenvölker. Bis zu 800.000 Bienen helfen so bei der Bestäubung der Blüten. Die Bienen erzeugen von April bis August einen leckeren Honig. Auf dem Areal lebt eine große Anzahl von verschiedenen
  • Eine unzählige Anzahl von Käfern, Ameisen, Heuschrecken, Spinnen, Regenwürmer usw. bilden die Grundlage für eine sehr große Biotopvielfalt. Dies ist für einen natürlichen Obstanbau eine wichtige Voraussetzung.
  • Auf unseren Flächen beobachten wir immer wieder Gäste: Füchse, Dachse, Rehe, Wildschweine, Fasanen, Rebhühner, Eichhörnchen, Haselmäuse, Frösche, Blindschleichen, Hummeln, Hornissen, verschiedene Schmetterlinge und Libellen. Seltene Vogelarten wie Wiedehopf, Pirol, Neuntöter, verschiedene Spechtarten, Milane, Turmfalken, Bussarde, Fischreiher und Störche
  • Insgesamt befinden sich auf unseren gesamten Grundstücken über 100 verschiedene Nisthilfen.